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Immobilienverkauf ohne Makler – Definition, Vorteile, Risiken und Tipps
Leverage + Ohne-makler.net
Immer mehr Immobilienbesitzer in Deutschland überlegen, ihre Wohnung oder ihr Haus ohne Makler zu verkaufen – oft auch bezeichnet als privater Verkauf oder provisionsfrei. Doch was bedeutet das konkret und worauf muss man achten? In diesem umfassenden Ratgeber beleuchten wir, was hinter dem Konzept „ohne Makler“ steckt, welche Vorteile und Risiken ein Immobilienverkauf ohne Makler mit sich bringt, welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind, und geben praktische Tipps für einen erfolgreichen privaten Verkauf. Abschließend zeigen wir, wie moderne Tools wie leverage.immo Sie dabei unterstützen können, den Verkaufsprozess effizient und sicher zu gestalten.
Was bedeutet "ohne Makler"?
(Haus Zu Verkaufen Makler - Kostenloses Bild auf Pixabay) Ein privater Hausverkauf ohne Makler erfordert Eigeninitiative und Wissen in vielen Bereichen.
Grundsätzlich bedeutet Immobilienverkauf ohne Makler, dass Verkäufer und Käufer die Transaktion direkt miteinander abwickeln – ohne einen Immobilienmakler als Vermittler einzuschalten. Es fällt also keine Maklerprovision an, die bei erfolgreicher Vermittlung normalerweise gezahlt werden müsste (Provisionsfreie Immobilien: Bedeutung, Vor- & Nachteile). Verkäufer übernehmen alle Aufgaben vom Inserat bis zum Vertragsabschluss eigenständig, und Käufer verhandeln direkt mit dem Eigentümer.
Warum wählen Käufer und Verkäufer diesen Weg? Der Hauptgrund ist meist die Kostenersparnis: Die Maklercourtage entfällt, was je nach Verkaufspreis mehrere tausend Euro ausmachen kann (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Hinweise im Immobilieninserat wie „ohne Makler“ oder „provisionsfrei“ signalisieren Kaufinteressenten, dass keine zusätzlichen Maklergebühren anfallen – was viele Käufer gezielt anlockt (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Darüber hinaus schätzen manche Verkäufer die direkte Kontrolle und den persönlichen Kontakt. Sie kennen ihre Immobilie selbst am besten und möchten den Verkaufsprozess lieber in eigener Regie führen, statt ihn an einen Dritten abzugeben.
Vorteile des Immobilienverkaufs ohne Makler
Ein privater Immobilienverkauf bietet mehr Unabhängigkeit und kann sowohl Verkäufern als auch Käufern handfeste Vorteile bringen:
Kostenersparnis: Da keine Maklerprovision gezahlt werden muss, sparen beide Seiten Geld. Üblich sind in Deutschland Maklergebühren von insgesamt rund 5–7 % des Kaufpreises (Provisionsfreie Immobilien: Bedeutung, Vor- & Nachteile) – bei einem Objektwert von 200.000 € also ca. 12.000 € (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Diese Summe lässt sich durch einen Verkauf ohne Makler vollständig einsparen. Ein guter Makler kann zwar seinen Preis wert sein, aber diese erhebliche Summe “ist kein Pappenstiel” (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de).
Attraktivität für Käufer: Provisionsfreie Immobilien erhöhen oft die Nachfrage. Käufer sehen Sparpotenzial und sind bereit, eher zuzuschlagen, da sie weniger Erwerbsnebenkosten haben. Ein Inserat mit dem Hinweis „ohne Courtage“ spricht gezielt Käufer an, die ohnehin lieber direkt vom Eigentümer kaufen möchten (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Das kann den Verkauf beschleunigen.
Direkte Kommunikation: Ohne Vermittler treten Verkäufer und Interessenten sofort in Kontakt. Fragen können unmittelbar geklärt und Besichtigungstermine flexibel abgestimmt werden. Missverständnisse durch „Stille Post“ entfallen, da keine dritte Partei zwischen den Parteien vermittelt. Viele Verkäufer empfinden den persönlichen Austausch mit potenziellen Käufern als angenehmer und transparenter.
Volle Kontrolle über den Verkaufsprozess: Als Eigentümer steuern Sie jeden Schritt selbst – von der Preisfestlegung, über die Gestaltung des Exposés bis zu Verhandlungen. Sie entscheiden, wem Sie die Immobilie zeigen und an wen Sie letztlich verkaufen. Dadurch behalten Sie jederzeit den Überblick und können den Prozess Ihren Vorstellungen entsprechend gestalten (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24). Man ist nicht an einen Maklervertrag gebunden und kann z.B. den Preis oder die Vermarktungsstrategie bei Bedarf schnell ändern.
Herausforderungen und Risiken
Trotz der verlockenden Vorteile darf man die Herausforderungen eines Verkaufs ohne Makler nicht unterschätzen. Wer ohne professionelle Unterstützung verkauft, muss verschiedene Risiken selbst managen:
Weniger Erfahrung und Marktkenntnis: Ein Immobilienverkauf ist komplex – es geht um viel Geld und rechtliche Sicherheit. Private Verkäufer haben oft keinen routinierten Blick für den Marktpreis. Ist der Preis zu hoch angesetzt, bleiben Käufer aus; ist er zu niedrig, verschenkt man Geld (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Ein guter Makler kennt die ortsüblichen Preise und kann den optimalen Angebotspreis ermitteln. Ohne Makler müssen Sie sich dieses Wissen selbst aneignen oder auf Sachverständige zurückgreifen. Fehlende Erfahrung kann sich auch in den Preisverhandlungen zeigen: Privatverkäufer sind hier oft ungeübt (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de) und könnten einen geschickt verhandelnden Käufer unterschätzen.
Hoher Zeitaufwand und organisatorische Belastung: „Eine Immobilie verkauft sich nicht mal so nebenbei“, warnt z.B. die Sparkasse (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Alle Aufgaben, die ein Makler normalerweise übernimmt, liegen nun beim Verkäufer. Vom Erstellen eines ansprechenden Exposés, über das Schalten von Anzeigen auf Immobilienportalen, das Beantworten von Anfragen, Organisieren und Durchführen von Besichtigungen bis hin zur Bonitätsprüfung des Käufers und Vorbereitung des Notartermins – es gibt viel zu tun (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Dieser Prozess kann sich über Monate hinziehen und erfordert viel Geduld und Koordination (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Wer berufstätig ist oder wenig Zeit hat, gerät hier schnell an seine Grenzen.
Eingeschränkte Reichweite und Vermarktungs-Know-how: Makler verfügen über ein Netzwerk und kennen effektive Marketingstrategien, um eine Immobilie optimal zu präsentieren. Als Privatverkäufer müssen Sie selbst dafür sorgen, dass Ihr Objekt genügend Sichtbarkeit erhält. Ohne Kenntnis der großen Immobilienportale und Inserats-Tricks (z.B. optimale Kategorien, Uhrzeiten für Veröffentlichungen, Auffrischungen des Listings) könnte die Reichweite geringer ausfallen. Allerdings kann man diesem Nachteil entgegenwirken, indem man z.B. Mehrfachplattform-Angebote nutzt – etwa über Dienste, die das Inserat gegen Gebühr auf allen wichtigen Portalen streuen. Dennoch ist die professionelle Vermarktung eine Herausforderung: Ansprechende Fotos, ein überzeugender Exposé-Text und ein strukturierter Verkaufsplan sind unerlässlich (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Fehler in der Präsentation (schlechte Bilder, lückenhafte Infos) können Interessenten abschrecken.
Rechtliche Risiken und Vertragsfallen: Beim Immobilienverkauf muss rechtlich alles korrekt ablaufen. Ein Makler hätte hier Erfahrung und würde auf Fallstricke hinweisen – ohne Makler tragen Sie als Verkäufer selbst die Verantwortung. Vertragsgestaltung und -prüfung sind heikel: Zwar wird der eigentliche Kaufvertrag vom Notar aufgesetzt, aber der Notar orientiert sich an den Vereinbarungen, die Käufer und Verkäufer getroffen haben. Wenn Sie wichtige Punkte vergessen, etwa die Regelung von Mängeln, Haftung oder Zahlungsmodalitäten, kann das später teuer werden (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Auch Gewährleistungspflichten (z.B. für versteckte Mängel) bleiben beim Privatverkauf voll beim Verkäufer – es gilt also, alle bekannten Mängel offenzulegen, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Schließlich müssen Sie selbst dafür sorgen, alle notwendigen Unterlagen für den Verkauf parat zu haben (dazu mehr im nächsten Abschnitt). Versäumnisse hier können den Verkauf verzögern oder sogar gefährden.
Rechtliche Aspekte beim Verkauf ohne Makler
Auch ohne Makler sind beim Immobilienverkauf alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Im deutschen Immobilienrecht gibt es einige wichtige Punkte, die private Verkäufer unbedingt beachten sollten:
Notarpflicht: In Deutschland müssen Immobilienkäufe notariell beurkundet werden – ein privater Handschlag-Vertrag ist unwirksam. Der Notar ist für die Vertragsaufsetzung und Abwicklung unerlässlich (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24) (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Als privater Verkäufer müssen Sie den Notar mit allen nötigen Informationen füttern (Daten von Käufer und Verkäufer, Kaufpreis, Objektbeschreibung, ggf. Besonderheiten wie Wegerechte, Inventarübernahmen etc.). Der Notar formuliert dann den Kaufvertrag und liest ihn bei der Beurkundung beiden Parteien vor. Wichtig: Ohne Makler müssen Sie selbst daran denken, den Notartermin zu vereinbaren, und sicherstellen, dass alle Bedingungen (z.B. Finanzierung des Käufers) geklärt sind. Die Notarkosten (und Grunderwerbsteuer) fallen übrigens unabhängig vom Makler immer an.
Pflichtangaben im Exposé und der Immobilienanzeige: Gesetzlich vorgeschrieben ist insbesondere die Angabe der Energiedaten der Immobilie. Gemäß Energieeinsparverordnung bzw. Gebäudeenergiegesetz muss bei Verkauf (und Vermietung) ein gültiger Energieausweis vorliegen, und bestimmte Kennwerte daraus gehören bereits in die Immobilienanzeige. Dazu zählen etwa der Energietyp (Verbrauchs- oder Bedarfsausweis), der konkrete Energieverbrauch/-bedarf in kWh, die Heizungsart und die Energieeffizienzklasse (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen). Stellen Sie also sicher, dass Sie einen aktuellen Energieausweis haben und diese Angaben in Ihrem Exposé nicht fehlen – bei Verstößen drohen Bußgelder. Darüber hinaus sollten natürlich alle wichtigen Objektinformationen wahrheitsgemäß im Inserat stehen (Größe, Baujahr, Lage, Ausstattung, ggf. Mängel oder Renovierungsbedarf). Irreführende Angaben zu machen, wäre nicht nur unseriös, sondern kann rechtliche Konsequenzen haben, wenn der Käufer später wegen arglistiger Täuschung vom Kauf zurücktritt (Immobilie verkaufen ohne Makler: Das müssen Sie beachten - FOCUS.de) (Immobilie verkaufen ohne Makler: Das müssen Sie beachten - FOCUS.de).
Notwendige Dokumente: Ein privater Verkäufer muss dieselben Unterlagen bereitstellen, die auch ein Makler benötigen würde. Frühzeitig alle Dokumente zusammenzustellen, erspart Zeit und unterstreicht Professionalität. Wichtig sind insbesondere:
Grundbuchauszug – aktueller Auszug, der Ihre Eigentümerstellung beweist und etwaige Lasten (Hypotheken, Wegerechte, Grundschulden) aufzeigt. Diesen erhält man beim Amtsgericht (in Baden-Württemberg bei der Gemeinde) (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen).
Flurkarte (Lageplan) – zeigt das Grundstück und die genauen Grenzen, v.a. bei Hausverkauf relevant (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen).
Grundriss(e) der Wohnung oder des Hauses – hilfreich für Käufer, um sich die Raumaufteilung vorzustellen (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen). Idealerweise auch eine Wohnflächenberechnung, damit die Flächengröße belegt ist.
Bebauungsplan (falls verfügbar, insbesondere bei Baugrundstücken oder wenn der Käufer anbauen will) (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen).
Energieausweis – wie erwähnt, Pflichtdokument. Falls noch nicht vorhanden, kann man diesen über zertifizierte Dienstleister oder online (z.B. beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragen. Ohne gültigen Ausweis sollte man nicht inserieren (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen).
Nachweise über Renovierungen/Investitionen – Belege über Sanierungen, Modernisierungen (z.B. neue Heizung, gedämmtes Dach) können den Wert untermauern. Diese müssen zwar nicht zwingend vorgelegt werden, schaffen aber Vertrauen (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen).
Bei Eigentumswohnungen: zusätzliche Unterlagen wie die Teilungserklärung der Wohnanlage, Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen und Nachweis über die Höhe der Instandhaltungsrücklage der Gemeinschaft (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen). Käufer einer Wohnung haben ein berechtigtes Interesse an diesen Informationen.
Personalausweis (für Notar) und bei Verkauf einer Erbschaft oder Gemeinschaftseigentum entsprechende Nachweise (Erbschein, Vollmachten etc.).
All diese Dokumente sollten spätestens zum Notartermin vorliegen (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de), viele davon (Grundrisse, Energieausweis, Grundbuchauszug) empfiehlt es sich aber bereits zur Inserats- und Besichtigungsphase zur Hand zu haben. So können Sie Interessenten bei Bedarf Kopien mitgeben (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen) (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen) – ein gut vorbereiteter Verkäufer schafft Vertrauen.
Steuerliche und gesetzliche Rahmenbedingungen: Bei privaten Immobilienverkäufen fällt in der Regel keine Umsatzsteuer an (diese wäre nur bei gewerblichem Handel relevant). Allerdings kann Spekulationssteuer ein Thema sein, wenn die Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach Erwerb mit Gewinn weiterverkauft wird (Ausnahme: selbst genutztes Eigentum). Hier sollte man die Fristen des §23 EStG beachten. Außerdem gilt seit Ende 2020 das Bestellerprinzip für Verkauf: Beauftragt man doch einen Makler, muss derjenige, der ihn bestellt, mindestens 50% der Provision übernehmen. Dieser Punkt entfällt zwar, wenn man ohne Makler verkauft, aber er erklärt, warum inzwischen viele Verkäufe provisionsfrei für Käufer sind – selbst mit Makler. Kurzum: Achten Sie darauf, alle vertraglichen und steuerlichen Pflichten zu erfüllen, auch ohne Makler als Ratgeber. Im Zweifel ziehen Sie einen Rechtsanwalt oder Notar für eine Beratung hinzu, um auf der sicheren Seite zu sein.
Tipps für einen erfolgreichen Verkauf ohne Makler
Wer die Herausforderung annimmt, seine Immobilie privat zu verkaufen, sollte strategisch und gut vorbereitet vorgehen. Hier sind einige praxisbewährte Tipps, um den Verkauf ohne Makler zum Erfolg zu führen:
Realistische Preisermittlung: Nehmen Sie sich Zeit, den Marktwert Ihrer Immobilie realistisch einzuschätzen. Informieren Sie sich über vergleichbare Objekte in Ihrer Region (z.B. über Immobilienportale oder den Preisatlas von ImmoScout24). Auch Gutachter oder Online-Bewertungstools können Anhaltspunkte liefern (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24). Kalkulieren Sie nicht mit emotional überhöhten Vorstellungen, sondern mit Fakten – Lage, Zustand, Ausstattung und aktuelle Marktlage bestimmen den Preis. Ein Verkehrswertgutachten kann zwar kosten, gibt Ihnen aber Sicherheit über einen angemessenen Preisrahmen (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24). Wichtig: Planen Sie einen kleinen Verhandlungsspielraum ein, aber bleiben Sie im marktgerechten Bereich.
Unterlagen komplett zusammenstellen: Wie oben beschrieben, sammeln Sie alle relevanten Unterlagen, bevor Sie inserieren (Immobilie verkaufen ohne Makler: Das müssen Sie beachten - FOCUS.de). Ein vollständiges Info-Paket (Grundbuchauszug, Energieausweis, Grundrisse, etc.) macht einen professionellen Eindruck und beschleunigt später den Verkauf. Interessenten werden nach diesen Dokumenten fragen – geben Sie sie daher proaktiv an die Hand, um Vertrauen aufzubauen (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen). Checken Sie auch, ob z.B. Baupläne oder Wohnflächenberechnungen vorhanden sind. Fehlt etwas (etwa der Energieausweis), beschaffen Sie es frühzeitig (Immobilie verkaufen ohne Makler: Das müssen Sie beachten - FOCUS.de).
Überzeugendes Exposé erstellen: Der erste Eindruck zählt! Nehmen Sie sich Zeit für hochwertige Fotos Ihrer Immobilie – am besten bei Tageslicht und aufgeräumter Umgebung. Zeigen Sie alle wichtigen Räume (Wohnraum, Küche, Bad, Schlafräume) sowie Außenansichten und Besonderheiten (Garten, Ausblick etc.). Verwenden Sie eine gute Kamera oder lassen Sie im Zweifel einen Profi-Fotografen ran. Formulieren Sie eine aussagekräftige Beschreibung: Heben Sie Vorzüge hervor (z.B. frisch renoviert, gute Lage, Balkon, Stellplatz), ohne unseriös zu übertreiben. Nennen Sie alle wichtigen Daten (Baujahr, Wohnfläche, Grundstücksgröße, Zimmeranzahl, Energiekennwerte, Lagebeschreibung). Ein strukturiertes und optisch ansprechendes Exposé weckt Interesse und erspart Rückfragen (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24). Tipp: Schauen Sie sich Beispiele erfolgreicher Inserate an oder nutzen Sie Textvorschläge großer Portale. Achten Sie auch auf korrekte Pflichtangaben (siehe rechtlicher Teil oben).
Die richtige Verkaufsplattform wählen: Schalten Sie Ihre Immobilienanzeige auf den bekannten Online-Portalen (ImmobilienScout24, Immowelt, eBay Kleinanzeigen, etc.), um maximale Reichweite zu erzielen. Ein Multi-Portal-Service wie Ohne-Makler.net kann hilfreich sein, da er Ihr Inserat gegen eine Pauschale auf mehreren Plattformen gleichzeitig veröffentlicht (ohne-makler.net | Immobilien verkaufen und vermieten ohne Makler) (ohne-makler.net | Immobilien verkaufen und vermieten ohne Makler). Prüfen Sie die Kosten und Leistungen solcher Dienste – oftmals sind sie wesentlich günstiger als eine Maklerprovision und erhöhen die Sichtbarkeit enorm. Vergessen Sie nicht, auch im lokalen Umfeld Werbung zu machen: Ein „Zu verkaufen“-Schild am Objekt oder Aushänge in der Nachbarschaft können zusätzlich Interessenten bringen (Plakat 'Immobilie zu verkaufen, Privat' - XXL-Plakat | Zum Ausdrucken). Nutzen Sie ruhig mehrere Kanäle.
Interessenten qualifizieren: Sobald die Anzeigen laufen, melden sich Interessenten. Antworten Sie zügig und freundlich. Vereinbaren Sie Besichtigungstermine möglichst gesammelt (z.B. mehrere an einem Tag), um den Aufwand zu reduzieren. Bereiten Sie Ihre Immobilie auf die Besichtigung vor – Ordnung und Sauberkeit sind ein Muss (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24). Haben Sie alle Unterlagen parat, falls Fragen kommen. Während der Besichtigung geben Sie Auskunft, drängen aber niemanden. Filtern Sie ernsthafte Kaufinteressenten heraus: Fragen Sie im Zweifelsfall nach einer Finanzierungsbestätigung oder ob ein Verkauf zeitnah realistisch ist. Sie dürfen höflich darauf achten, dass Besucher solvent sind – z.B. indem Sie vor Reservierung der Immobilie einen Bonitätsnachweis oder eine Finanzierungszusage sehen. So vermeiden Sie, dass der Verkauf an der Finanzierung scheitert (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24).
Geschickte Verhandlungsstrategie: Überlegen Sie sich vorab Ihre Untergrenze und Ihre Verhandlungsstrategie. Beim Preis sollten Sie etwas Spielraum einplanen, um dem Käufer das Gefühl zu geben, er habe etwas „herausgehandelt“. Bleiben Sie aber sachlich: Begründen Sie Ihren Preis z.B. mit kürzlich erfolgten Renovierungen oder der allgemeinen Marktlage. Lassen Sie sich auf keine Hals-über-Kopf-Deals ein, sondern bestehen Sie auf schriftliche Fixierung aller Absprachen. Wenn ein Käufer ein unverschämtes Angebot macht, bleiben Sie höflich, aber bestimmt. Sie haben keine Eile? Dann warten Sie auf jemanden, der bereit ist, den angemessenen Wert zu zahlen. In der aktuellen Marktsituation entscheidet oft Angebot und Nachfrage – hier ist Erfahrung hilfreich, aber auch als Laie kann man mit guter Vorbereitung sicher auftreten.
Rechtliche Absicherung und Vertragsprüfung: Ist ein Käufer gefunden, sollten alle getroffenen Vereinbarungen schriftlich festgehalten und juristisch geprüft werden, bevor es zum Notar geht. Scheuen Sie sich nicht, spätestens jetzt einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen oder den Vertragsentwurf vom Notar intensiv prüfen zu lassen. Wichtig ist, dass alle Vereinbarungen im Kaufvertrag stehen – von inkludierten Einbauten (z.B. die Einbauküche) bis zur Übernahme von eventuellen Reparaturkosten, der Höhe einer geleisteten Anzahlung (Reservierungsgebühr) etc. (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de). Klären Sie außerdem, wann die Objektübergabe erfolgen soll und dass die Zahlung des Kaufpreises abgesichert ist (üblich ist Zahlung auf ein Notar-Anderkonto oder eine Finanzierungsbestätigung der Bank des Käufers). Fertigen Sie zur Übergabe ein Übergabeprotokoll an, in dem Zählerstände und der Zustand der Immobilie bei Schlüsselübergabe dokumentiert sind – so sind beide Seiten auf der sicheren Seite (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24). Kurz: Lassen Sie im ganzen Prozess die Sorgfalt walten, die ein Makler auch an den Tag legen würde.
Mit diesen Tipps rücken Sie Ihr Objekt ins beste Licht und minimieren typische Fehlerquellen. Der Verkauf ohne Makler erfordert zwar etwas mehr Aufwand – aber mit guter Planung und Beratung lässt er sich erfolgreich meistern.
Wie leverage.immo helfen kann
Der digitale Wandel macht auch vor der Immobilienbranche nicht halt. Eine Reihe von PropTech-Tools steht heute bereit, um private Immobilienverkäufer zu unterstützen. Leverage.immo ist ein Beispiel für eine Software, die genau hier ansetzt – sie bietet eine umfassende Plattform für Immobilienbewertung, Analyse und Vermarktung, von der insbesondere private Verkäufer profitieren können.
Was ist leverage.immo? Dabei handelt es sich um ein innovatives Immobilien-Tool (ausgezeichnet als “FinTech des Jahres 2024”) – eine Art Schweizer Taschenmesser für Immobilieneigentümer und -anleger. Die Software kombiniert mehrere nützliche Funktionen unter einer Oberfläche: Sie können damit z.B. den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie datenbasiert ermitteln, Renditeberechnungen durchführen, Finanzierungsszenarien durchspielen und sogar Ihr ganzes Immobilienportfolio verwalten (Leverage: Immobilien Rendite Rechner und Portfolio) (Leverage: Immobilien Rendite Rechner und Portfolio). Für Verkäufer, die ohne Makler agieren, ist vor allem die Bewertungs- und Analysefunktion interessant. Anstatt komplizierte Excel-Tabellen zu bauen, lassen sich mit leverage.immo per Klick Kennzahlen wie Cashflow, Mietrendite oder Wertsteigerungspotenzial berechnen. Die Plattform greift dabei auf aktuelle Marktdaten zurück und nutzt teils KI-gestützte Verfahren für Prognosen. So erhalten Sie eine fundierte Grundlage, um Ihren Verkaufspreis zu untermauern und interessierten Käufern aufzuzeigen, welches Potenzial in Ihrem Objekt steckt (etwa für Kapitalanleger).
Für Verkäufer, die ohne Makler auskommen möchten, kann eine Software wie leverage.immo ein echter Game-Changer sein. Sie ersetzt zwar nicht den persönlichen Einsatz und die Verantwortung, aber sie stellt hilfreiche Werkzeuge und Partnerdienste wie einen “Gutschein Ohne-Makler.net” bereit, um den Immobilienverkauf effizienter und sicherer zu machen. So sind Sie auch ohne Makler bestens gerüstet, Ihre Immobilie erfolgreich zum optimalen Preis zu verkaufen.
Fazit: Der Immobilienverkauf ohne Makler ist in der deutschen Immobilienbranche eine attraktive Option für erfahrene und engagierte Eigentümer. Wer sich gut informiert, realistisch plant und moderne Hilfsmittel nutzt, kann die Maklerprovision sparen (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de) und den Verkauf in die eigenen Hände nehmen – mit voller Kontrolle und oft auch mit mehr Gewinn. Gleichzeitig sollte man die anfallende Arbeit und Verantwortung nicht unterschätzen. Dieser Ratgeber gibt Ihnen das Rüstzeug an die Hand, um Chancen und Risiken gegeneinander abzuwägen und Ihr Vorhaben „ohne Makler (net)“ erfolgreich umzusetzen. Viel Erfolg bei Ihrem privaten Immobilienverkauf!
💙 Christoph, Johannes und Roman

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Quellen: Die im Artikel genannten Informationen wurden u.a. den Ratgebern von Immobilienscout24 (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24) (Haus verkaufen ohne Makler: Tipps, Vorteile & Nachteile - ImmoScout24), Sparkasse (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de) (Immobilie verkaufen: Mit oder ohne Makler? | Sparkasse.de), Focus Online (Immobilie verkaufen ohne Makler: Das müssen Sie beachten - FOCUS.de), ohne-makler.net (Dokumente für den Hausverkauf | Wir sagen Ihnen genau, was Sie brauchen) sowie leverage.immo (Willkommen bei Leverage! ) (Leverage: Immobilien Rendite Rechner und Portfolio) entnommen und für Sie aufbereitet.
Rundum-Service für private Verkäufer: Zusätzlich bietet leverage.immo Tools, um Ihre Finanzierung zu optimieren und verschiedene Verkaufsszenarien durchzuspielen. Sie können z.B. unterschiedliche Finanzierungsmodelle vergleichen und die für Käufer attraktivsten Konditionen herausarbeiten (Leverage: Immobilien Rendite Rechner und Portfolio) (Leverage: Immobilien Rendite Rechner und Portfolio). Auch nach dem Verkauf (sollten Sie das Geld reinvestieren wollen) unterstützt Leverage bei der Suche nach neuen Objekten und der Anlage des Verkaufserlöses in Immobilien, inklusive Community-Austausch mit anderen Immobilieninvestoren (Leverage: Immobilien Rendite Rechner und Portfolio). Kurz gesagt: Leverage.immo liefert technologische Unterstützung dort, wo Privatverkäufer sie am meisten brauchen – bei Zahlen, Daten und dem strukturierten Ablauf.